Ecowitt Wetterstationen

Ecowitt ist der Endkunden-Vertriebsarm (englisch: Retail) des chinesischen Herstellers Fine Offset (FOSHK), dessen Wetterstationen auch von unzähligen anderen „Herstellern“ (Wiederverkäufer) unter eigenem Namen vertrieben werden.

Der chinesische Hersteller FOSHK verkauft seine Produkte an eine Vielzahl von Weiterverkäufern, die diese Geräte umlabeln (oder selbst das sogar von Fine Offset machen lassen) und unter eigenem Namen anbieten. Inwieweit die Verkäufer dann tatsächlich noch irgendwelche Anpassungen vornehmen oder die Software beeinflussen, kann ich nicht sagen. Rein äußerlich sehen jedenfalls die Wetterstationen ELV Ventus W830, Sainlogic, ChiliTec, Conrad Eurochron EFWS 2900 oder Waldbeck Huygens der WH3000SE von Froggit sehr ähnlich. Die ELV WS980WiFi sieht einer Froggit WH4000SE verdammt ähnlich und eine dnt WiFi-Wetterstation WeatherScreen PRO sieht doch beinahe wie eine HP1000SE von Froggit aus. So viel bisher bekannt ist, benutzen die genannten Konsolen alle dieselbe FineOffset/Ecowitt Firmware. Ausnahme ist der US-amerikanische Anbieter Ambient Weather, der sich von Fine Offset eine eigene, modifizierte Firmware für die von ihnen vertriebenen Konsolen und Sensoren hat erstellen lassen. Ergebnis: Ambient Konsolen können nur Ambient Sensoren empfangen und verarbeiten, wohingegen Ecowitt (und Fine Offset Klon-) Konsolen auch Ambient Sensoren empfangen und verarbeiten können (so sie auf 915 MHz senden und empfangen).

Es gibt grundsätzlich zwei Gerätearten: Konsolen und Sensoren. Welche Sensoren unterstützt werden, hängt von der jeweiligen Konsole ab. Diese Konsole ist die Zentrale der Wetterstation, empfängt per Funk die Signale aller dort angemeldeten Sensoren und verarbeitet diese weiter und sendet sie an konfigurierbare Wetterdienste. Dabei muss eine Konsole nicht zwangsläufig auch einen Bildschirm haben. So ist das GW1000 eine vollwertige Konsole - jedoch ohne Bildschirm.

Die Sensoren senden grundsätzlich ihre Werte per Funk-Broadcast - sie wissen also nicht von der Existenz irgendwelcher Konsolen oder haben eine Zuordnung zu einer bestimmten Konsole. Nur auf der Konsole selbst lassen sich Sensoren für die Weiterverarbeitung auswählen oder sperren. Diese Auswahl/Sperre ist dann aber eben nur für diese eine spezielle Konsole gültig!

Daher lassen sich beinahe beliebig viele Konsolen parallel betreiben, die alle die selben Sensoren empfangen (und ggf. anzeigen) oder auch unterschiedliche Sensor-Sets verarbeiten.

Eine sehr umfassende Übersicht über die verschiedenen Stationen und der Kombinationsmöglichkeit mit Sensoren findet sich hier.

1. Konsolen

  • HP nnnnX Wetter-Stations-Konsole mit TFT Farb-Display, z.B. HP2551A
  • WS nnnnX Wetter-Stations-Konsole, solarbetrieben, z.B. WS2320
  • WH nnnnX Wetter Hub (ältere Konsolen, vor 2018), z.B. WH1080A
  • WN nnnnX Wetter-Stations-Konsole mit Ausseneinehit ohne Solarpanel, z.B. WN1900B
  • GW nnnnX GW1000 Gateway Serie, Konsole ohne Bildschirm, z.B. GW1000A

X=A=868 MHz,B=915 Mhz, C=433 MHz Version (ggf. fehlt bei der 443 MHz Version auch der Buchstabe ganz)

2. Sensoren

  • WH nn normaler batteriebetriebener Sensor (alte Bezeichnung) z.B. WH24, WH32
  • WS nn solarbetriebener Sensor z.B. WS69, WS68, WS80
  • WN nn normaler batteriebetriebener Sensor (neue Bezeichnung) z.B. WN30, WN34, WN35, WN67

Zusätze B (mit Barometer), L (für Flüssigkeiten, engl. Liquid), S (für Boden, engl. Soil) z.B. WH32B, WN34L, WN34S

3. Stationen

(= Konsole + (Kombi-) Sensoren)

  • HP2551 = HP2551 Konsole + WH65/WS69 Ausseneinheit
  • HP2553 = HP2551 Konsole + WS80 Ausseneinheit + WH40 Regenmesser + WH32B Innensensor
  • GW1001 = GW1000 + WH65/WS69 Ausseneinheit
  • GW1002 = GW1000 + WS68 Ausseneinheit + WH40 Regenmesser + WH32 Aussensensor
  • GW1003 = GW1000 + WS80 Ausseneinheit + WH40 Regenmesser
  • GW1004 = GW1000 + WH31 Temp/Feuchte Multi-Aussensensor („Fragment“-Station)

Die Batteriewerte der einzelnen Sensoren werden - vermutlich weil es sich um ein „gewachsenes System“ handelt - unterschiedlich angezeigt. Manche Sensoren senden nur den Status 0/1 für OK/Alarm. Andere senden einen Batterie-Level von 0..5 - 5 entspricht dabei „voll“ und je geringer der Wert desto geringer der Füllstand der Batterie. Zusätzlich gibt es aber auch Sensoren, die die aktuelle Batteriespannung in Volt ausgeben können. Beim neuen WH45 gibt es nun auch noch einen Indikator für Netzspannung - die 6 beim Batterie-Level.

Sensoren, die 0/1-Alarm ausgeben: WH65 (wh65batt), WH31 (battN wobei N=1..8), WH32 (wh26batt), WH32B (wh25batt)
Sensoren mit Batterielevel-Ausgabe (1..5(6)): WH57 (wh57batt), WH41 (pm25battN wobei N=1..4), WH43 (pm25battN wobei N=1..4), WH45 (co2batt - meldet 6 bei externer Spannungsversorgung), WH55 (leakbattN wobei N=1..4)
Sensoren mit Voltausgabe: WH51 (soilbattN wobei N=1..8), WH401 (wh40batt), WS68 (wh68batt), WN34 (tf_battN wobei N=1..8), WN35 (leaf_battN wobei N=1..8), WS802 (wh80batt)

1 die aktuell verfügbare Hardware-Revision des WH40 kann den Batteriestatus NICHT übermitteln, an einer neuen Revision wird gearbeitet
2 der WS80 enthält zwei Batterien und zeigt daher auch eine höhere Voltzahl an

Das Ecowitt GW1000 ist ein spielzeugauto-großes (kleines) Gerät, das einen USB 2.0-Stecker zur Stromversorgung hat. Tatsächlich dient dieser USB-Stecker ausschließlich zur Stromversorgung - eine Datenschnittstelle gibt es darüber nicht.

Zusätzlich hängt an einem Kabel von ca. 1m Länge ein Temperatur/Luftfeuchte-Sensor zur Erfassung dieser Werte im Bereich des GW1000.

Das GW1000 dient als Konsole (ohne Bildschirm) - die Daten sind per App WS View jedoch in Echtzeit (!) ansehbar.

Größter Vorteil dieser „Konsole“ ist die API-Fähigkeit. Entsprechend vorbereitete Software kann also die Daten von der Konsole abrufen. Im Juli 2021 wurde die API endlich auch der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.
Auch eine erste Beta der zukünftigen Android-App ist nun verfügbar. Es wird jedoch auch eine iOS-App dafür geben.

Ansonsten können sämtliche Sensoren verarbeitet werden, die aktuell verfügbar sind.

Froggit: DP1500

Ecowitt verkauft inzwischen das GW1100 an Stelle des GW1000. Das GW1000 ist nicht mehr verfügbar.
Dabei handelt es sich prinzipiell um das gleiche Gerät (gleiche Bauform, gleiche CPU - ESP8266, gleiche Funktionen, API-Support), das jedoch mehr Speicher besitzt, in das Fine Offset eine Weboberfläche zur Konfiguration des GW1100 gepackt hat. Damit ist es nun möglich, sämtliche Einstellungen nicht nur über die Handy-App WS View (das funktioniert auch weiterhin) sondern auch über die Weboberfläche des Gerätes zu erledigen. Zusätzlich gibt es - wie bei WS View - eine Live-Daten-Seite mit der Anzeige der aktuellen Messwerte.

Alle Funktionen (wie auch die Kritikpunkte) des GW1000 sind enthalten. Ich hoffe jedoch, das das Mehr an Speicher zukünftig auch für die Behebung der bekannten Schwachstellen genutzt wird.

Ein GW1000 kann NICHT durch ein Software-Update zu einem GW1100 gemacht werden - es fehlt schlicht am erforderlichen Speicher.

Wann und unter welchem Namen (DP1600?) Froggit das Gerät verkaufen wird, weiss ich nicht. Ich gehe aber davon aus, das auch Froggit das GW1000 nicht mehr von Fine Offset erhalten wird und sie somit früher oder später (ggf. bei Nachbestellung) das GW1100 anbieten muss.

Der WH2650 ist ein GW1000 in anderer Bauform. Statt des kabelgebundenen T/H-Sensor wird ein drahtloser WH32B mitgeliefert, der beliebig und unabhängig von der Basis positioniert werden kann. Das Gerät teilt sich die identische Firmware mit dem GW1000 - verhält sich also auch entsprechend.

Auch hier fehlt ein Display. Eine API-Fähigkeit sowie der Zugriff auf Echtzeitdaten per App WS View sind gegeben. Auch diese Station kann mit allen erhältlichen Sensoren umgehen.

Interessanterweise bietet Ecowitt selbst dieses Fine-Offset-Gerät gar nicht an - es ist momentan also nur über Weiterverkäufer (etwa Froggit oder Steinberg) oder direkt bei Fine Offset (per Mail anfragen) erhältlich.

Froggit: WH2600Pro WIFI

Die HP2551 wird von Ecowitt mit der Konsole HP2551C und dem Standard-Kombisensor WH65 verkauft. Die gleiche Konsole wird mit Einzelsensoren WH40 (Niederschlagsmesser) sowie Ultraschall-Anemometer WS80 als Bundle als HP2553 angeboten. Weder Temperatur- noch Luftfeuchte- oder Luftdrucksensor sind eingebaut. Stattdessen wird das Gerät mit einem WH32B ausgeliefert, das kabellos beliebig im Raum positioniert werden kann. Über die PC-Wetterstationssoftware Wswin ist diese ggf. mit der wswin_x-csv_hp2550 auszulesen.

Für diese Konsole (wie auch für die anderen Konsolen mit Bildschirm) gibt es zwei unterschiedliche Updates, die auf unterschiedlichen Wegen eingespielt werden müssen. Die Geräte-Firmware user.bin oder auch factory.bin muss per microSD-Karte (SDHC, max. 32GB, FAT32) eingespielt werden. Dazu ist diese Datei per SD-Kartenleser in das Wurzelverzeichnis der microSD-Karte zu kopieren und die Karte wieder in die Station zu stecken. Diese erkennt automatisch eine neuere Version und spielt diese von der SD-Karte ein, löscht die Datei auf der SD-Karte (Achtung! Die factory.bin wird NICHT automatisch gelöscht und muss vom Nutzer ggf. selbst gelöscht werden!) und startet das Gerät neu.

Mit v1.7.3 dieser Firmware von Juni 2021 gibt es - neben einer Anpassung der Übersetzung ins Deutsche - die Möglichkeit der eigenen Benennung aller Sensoren. Da der Weg dorthin nicht im ursprünglichen Handbuch beschrieben ist, hier eine Kurzanleitung dazu:

aus der Hauptansicht 4 mal auf die Taste mit Pfeil hoch/runter drücken - damit gelangt man in die Sensorübersicht
dort dann mit den Cursortasten zu den einzelnen Sensoren navigieren
per Lupe-„-“ kann dann der Name editiert werden

Zu finden ist die aktuelle Geräte-Firmware bei Ecowitt unter Manual & Software auf den Seiten zur HP2551 wie auch zur HP2553. Froggit bietet die Firmware-Version für die HP1000SE Pro meist mit etwas zeitlichem Versatz an. Da beide Firmwareversionen jedoch identisch sind (Froggit nutzt die originale Firmware von Ecowitt) kann man durchaus auch die Firmware der HP2551C einspielen und gewinnt damit etwas Zeit.

Zusätzlich gibt es noch eine WIFI-Firmware, die durch die App WS View (Android, iOS) automatisch gefunden und eingespielt wird. Es lohnt sich also, hin und wieder diese App zu starten um nachzusehen, ob ein Update angeboten wird.

Mit den Firmware-Updates wird die Verarbeitung neuer Sensoren ermöglicht sowie etwaige Fehler behoben oder Funktionen erweitert. Firmware-Updates sind somit durchaus empfehlenswert (wenn man auch nicht unbedingt der Erste sein muss). Ecowitt denkt inzwischen jedoch über den Einsatz einer (externen) Beta-Gruppe zum Testen neuer Firmware-Versionen nach.

eine genaue Beschreibung der (möglichen) Anzeigen auf der Konsolen-Hauptseite findet sich (in Englisch) unter: https://www.wxforum.net/index.php?topic=40730.msg420959#msg420959

Datenzugriff/-abfrage
Der HP2551C fehlt leider ein Mechanismus, um aus der Ferne auf die gespeicherten Daten zuzugreifen.
Andere Stationen bieten dafür eine USB-Schnittstelle (etwa die HP3501) oder ermöglichen den Zugriff über das Netzwerk (etwa WH2320).
Die HP2551C unterstützt das nicht!
Zwar hat auch die HP2551C eine USB-Schnittstelle. Jedoch ist diese wohl nur für den internen Gebrauch bei Fine Offset vorgesehen.
Und natürlich ist diese Station per Netzwerk erreichbar. Jedoch unterstützt sie nicht die Datenabfrage darüber.

Durch Einlegen einer microSD-Karte (SDHC, max. 32GB, Fat32) und entsprechender Konfiguration der Station kann die HP2551C alle Daten in einem konfigurierbaren Intervall als CSV auf der SD-Karte speichern. Nach aktuellen Berechnungen mit den mir vorliegenden CSV-Dateien meiner HP2551C und etlichen Sensoren im Speicherintervall von 60 Sekunden komme ich auf ca. 20MByte an CSV-Daten im Monat. Das sind im Jahr also 240MByte und somit sollten 8GB wenigstens 30 Jahre ausreichen.

Auch hier gibt es jedoch keine Möglichkeit, von remote an diese Daten heranzukommen. Man muss die SD-Karte also aus der Station entnehmen und kann DANN erst - etwa per SD-Kartenleser - auf die gespeicherten Daten auf der SD-Karte zugreifen.

Man kann jedoch ein Ziel definieren, an das die Station die jeweils aktuellen Daten automatisch im konfigurierbaren Intervall sendet.
Dieses Ziel darf auch lokal sein - erfordert jedoch eine Gegenstelle, der 24/7 diese Daten entgegennimmt und weiterverarbeitet.
Technisch sendet die Station den aktuellen Datensatz in ASCII per http/POST.
Das Ziel kann ein Webserver mit einem speziell dafür erzeugten PHP-Script sein. [url=https://www.wetterstationsforum.info/viewtopic.php?f=21&t=350&p=3658#p3658]Hier[/url] hatte ich eine entsprechende Lösung für WSWin mal vorgestellt.
Es gibt aber auch umfangreichere Software-Lösungen, die neben der CSV-Erzeugung noch einen weitaus größeren Funktionsumfang haben, etwa weewx oder FOSHKplugin.

Also:
Man kann die Daten nicht abfragen. Aber man kann sich die Daten per SD-Karte holen oder im Intervall schicken lassen.

Registrierung / Deaktivieren der Sensoren
- die SensorsID Seite -
man gelangt auf diese Seite, mit „Setup“ (Einstellungen)[Zahnrad-Symbol] –> „More“ (Mehr) [Setup] –> „SensorsID“
dort findet man alle für die Konsole möglichen Sensoren, ihre Kurzbezeichnung, ihre hexadezimale Sensor-ID und den Sensor-Übertragungsstatus („Signalanzeige“, wobei diese nicht die Signalstärke angibt, sondern anzeigt, wieviele lückenlose Übertragungsintervalle zu einem Empfang führten) - esgibt dazu noch eine zweite Seite (Pfeiltaste –>), wo die neuen WN34 und WN35 Sensoren zu finden sind. Die Einstellungen werden vorgenommen, indem man mit den Pfeil-hoch bzw Pfeil-runter Tasten sich durch die ID Felder bewegt und mit der (-) auswählt. Es erscheint dann ein kleines Dialogfenster, indem man den Sensor aktivieren und von der Konsole suchen lassen kann (Register), ihn deaktivieren kann (Disable) oder selbst die ID, die man natürlich kennen muss, eintragen (wenn man z.B. zwei WH32B hat und einen bestimmeten der beiden in der Konsole aktivieren möchte). Manchmal findet die Konsole nicht alle aktiven Sensoren von selbst und man muss hier durch automatisches oder manuelles Registrieren nachhelfen.

1. Spalte

Hauptsensor (-gruppe) Signal ID Bemerkung (die IDs sind Beispiele)
WH65 30 die 7-in-1 Aussensensorgruppe
T&HP 63 der WH32B Innensensor: Temperatur, Feuchte, Luftdruck
T&H c7 der WH32 Aussensensor: Temperatur, Feuchte manchmal auch WH32 D oder WH32F genannt
WS80 3002b die 6-in-1 Aussensensorgruppe mit Ultraschall Anemometer
WH57 d947 der Blitzsensor
WS45 2d43 die 5-in-1 Innensensorgruppe Luftqualität CO[sub]2[/sub] + PM2.5 + PM10 + Innentemperatur/Luftfeuchte
WS68 die 5-in-1 Aussensensorgruppe


2. Spalte

PM2.5 Luftqualitätssensoren und Extra-Temp bzw.-Feuchte Sensoren
WH41/WH43Kanal 1-4
WH31/WN30Kanal 1-8



3. Spalte

Bodenfeuchte-Sensoren und Wasser-Detektoren
WH51     Kanal 1-8
WH35     Kanal 1-4


Froggit: HP1000SE Pro

Hat ein deutlich kleineres Display (4,3” - gerade mal 9,5cm mal 5,5cm) als die anderen Konsolen. Der Vorteil dieser Station liegt aber in der USB-Schnittstelle, über die mit geeigneter Software (etwa EasyWeather2) ein Datenzugriff auf die gespeicherten Messwerte erfolgen kann. Vermutlich funktioniert der Zugriff über USB auch über Software unter Linux wie weewx, pywws oder wfrog.

Auf dem Hauptschirm sieht man aktuelle Uhrzeit und Datum, Werte des Blitzsensors WH57, die WIFI-Stärke, eine Grafik des zeitlichen Verlaufs eines wählbaren Sensors (bei mir Luftdruck), Windrose mit Richtung, Windstärke und Böen, 4 Wassermelder, einen Bodenfeuchtesensor (vermutlich Kanal 1) und - abwechselnd - alle Werte des WH45.
Weiterhin gibt es die Anzeige von Luftdruck, UVI, Solarradiation, Regenrate, Innentemperatur/-feuchte und - abwechselnd - Aussentemperatur/-feuchte, Taupunkt, gefühlte Temperatur sowie die Werte der 8 möglichen WH31/WN30.

Mitgeliefert wird ein externer T/H/P-Sensor WH32B.

Bestromt wird die Station durch ein kleines Steckernetzteil mit sehr kleinem Hohlstecker (2,5×0,7mm) und 5V. Wer lieber eine eigene Stromversorgung nutzen will, kann diese über ein USB-Kabel, das auf den entsprechenden Hohlstecker endet (etwa AK-DC-02) sicherstellen. Ansonsten gibt es noch eine USB-Micro-Buchse sowie einen microSD-Slot (SDHC, max. 32GB, FAT32).
Kalibrieren lässt sich die Station wie eine „große“. Auch die Regenwerte sind editierbar.
Im custom server-Modus verhält sich die Station wie die HP2551C - der 10 Minuten Durchschnitt der Windgeschwindigkeit wird jedoch nicht errechnet. Die Werte des WH41 sowie von WH57, WH45 etc. sind alle vorhanden.
Einzige einstellbare Display-Sprache ist Englisch. Ich habe mal nachgefragt, ob das so bleiben soll oder ob ich da fuer eine Übersetzung sorgen soll.

Die Konsole bietet zusätzlich die Möglichkeit des Exports der Daten per CSV über eine optionale microSD-Karte, wobei aktuell nicht alle Sensordaten in den CSVs enthalten sind - es fehlen z.B. die Werte des WH57, WH45, WH55, WN34 und WN35. Das CSV-Datenformat unterscheidet sich auch von dem der HP2551C.

Diese Station ist aktuell bei mir im Test - weitere Erfahrungswerte folgen.

Diese Konsole/Station unterstützt leider nicht alle aktuellen Sensoren und hat - im Gegensatz zur HP2551C auch KEINEN Slot für eine SD-Karte.

Zwar werden ab Geräte-Firmware V2.1.9 (Achtung! nicht updatebar!) bis zu 8 WH31 sowie 4 WH41/WH43 entgegengenommen und auch an externe Dienste weiterversandt, diese werden jedoch nicht auf der Konsole angezeigt.
Um es nochmal zu verdeutlichen:
Damit die WH2910 die Werte der zusätzlichen 8 WH31 und 4 WH41/WH43 übertragen kann, muss die Geräte-Firmware in v2.1.9 vorliegen. Ein Update von einer früheren (kleineren) Firmwareversion auf 2.1.9 ist jedoch nicht möglich!

Die aktuelle Version der Geräte-Firmware wird beim Start der Konsole links oben angezeigt. Hier im Beispielbild handelt es sich also um die Geräte-Firmware v2.1.13, die die erweiterten Sensoren unterstützt.
Firmware-Version WH2910

Neben der nicht aktualisierbaren Geräte-Firmware (s.o.) gibt es aber noch eine WIFI-Firmware, die per WS View aktualisiert werden kann. Diese App kann auch die aktuelle WIFI-Version anzeigen (EasyWeather vX.YY).

Froggit: WH3000SE

Die vermutlich älteste Konsole/Wetterstation im Programm. Als Sensoren wird nur die Aussensensorgruppe oder -einheit (Array) WH65 (Y-Form) / WS69 (I-Form) unterstützt.

Auf die Daten kann jedoch auch remote via WLAN mit der Windows Software WeatherSmart for WiFi oder WeatherSmartIP zugegriffen werden. Diese speichert die Daten lokal in einer MS-Access Datenbank im gewählten Intervall (16s, 30s, 1 Min, 5 Min, ….) ab und zeigt sie in einem Fenster (PC-Interface) an.

Die Konsole selbst kann ca. 3500 Datensätze (ein Datensatz pro gewähltem Intervall) intern speichern; ist der Speicher voll, wird der älteste Datensatz überschrieben. d.h. die Software muss nicht 24/7 laufen, um die Daten lückenlos auf dem PC zu speichern. Die fehlenden Daten werden bei Programmneustart aus der Konsole ausgelesen und in die Datenbank übertragen.
Zu beachten ist, das diese 3500 Datensätze bei einem Speicherintervall von 30 Sekunden gerade mal für etwas mehr als einen Tag reichen. Selbst bei einem 3-Minuten-Intervall reichen die 3500 Datensätze nur für etwas mehr als eine Woche. Und auch mit einem Speicherintervall von 300 Sekunden (5 Minuten) kann man die Station nur etwas mehr als 12 Tage ohne Abruf der Daten mitschreiben lassen, ohne das die ersten Messwerte wieder überschrieben werden.

Konsole und PC-Interface werden alle 16 Sekunden aktualisiert. Die Daten können als Grafiken oder Tabellen angezeigt und als CSV-Dateien bzw. JPEG-Dateien exportiert werden.

Die Konsole hat eine 5V Stromversorgung und ein Batterie-Backup. Von der Bildschirmgröße ist es die größte Konsole. Bildschirmformat ist 4:3. Eine USB-Schnittstelle benötigt diese Station nicht mehr (WiFi !) und hat sie daher auch nicht mehr.

Froggit: WH4000SE

Diese Station kann Daten über das Mobilfunknetz (WS-Version) bzw. über LoraWAN (WL-Version) versenden.

Bei der WN1900 handelt es sich um eine Low-Cost-Station für Einsteiger.
Sie besteht aus dem Bundle aus WN1900C - der eigentlichen Konsole und einem speziellen Kombisensor, der statt der üblichen Solarzelle und Superkondensator ausschliesslich mit Batterien betrieben wird.
Die Konsole WN1900C hat ein paar interessante Features, wie Batteriepufferung und die Unterstützung der GW1000-API - es gibt also auch hier die Möglichkeit der Live-Daten-Ansicht. Ansonsten unterstützt sie alle bekannten Sensoren, die auch das GW1000 unterstützt (allerdings gibt es einen Bericht, das der WH32 nicht erkannt wird - das kann aber auch ein Bug sein).
Im Prinzip ist sie offenbar so etwas wie ein GW1000 mit Display - dabei werden aber offenbar nicht alle Sensoren auf dem Display angezeigt (was aufgrund der Bildschirmgröße nachvollziehbar ist).
Als Zusatz-Konsole könnte die WN1900C trotzdem interessant sein.

Es gibt jedoch noch ein paar Unklarheiten:
Offenbar nutzt die WN1900C einen anderen Chip (Opulinks) als GW1000, GW1100 und WH2650. Zumindest soll das die MAC-Adresse belegen.
Siehe Text - es gab Berichte, das der WH32-Außensensor nicht unterstützt wird.

Ein paar Bilder gibt es hier zu sehen.

Ich habe die Konsole bestellt und werde berichten, wenn ich sie hier habe.

Bei Froggit wird diese Station noch nicht angeboten

Kombi-Sensor - mit identischer Technik verfügbar als 2-Arm- wie auch als 3-Arm-Version. In den Fachforen werden die unterschiedlichen Bauformen gern als I (Two-Wing) bzw. Y (Tri-Wing) bezeichnet. Im Kombisensor enthalten sind Sensoren für Wind (Stärke und Richtung), für die Regenmenge, Licht (Solarradiation, UVI), Temperatur und Luftfeuchte. Das im Sensor enthaltene Solarpanel liefert die Energie für den normalen Betrieb des Sensors und füllt einen internen Superkondensator, der für die Spannungsversorgung über Nacht sorgt. Erst wenn auch dessen Kapazität erschöpft ist, wird auf die beiden AA-Batterien zurückgegriffen. Somit sollten Batterielaufzeiten von einem Jahr möglich sein.
Mit dem BP0001 ist ein externes BatteryPack verfügbar, bei dem die Batterien in einer Box - 10m vom eigentlichen Sensor - untergebracht sind. So lässt sich ein Batteriewechsel erledigen, ohne den Sensor vom Mast zu nehmen (oder nach oben klettern zu müssen).

Das Sendeintervall beträgt 16 Sekunden - der Sensor selbst schickt seine Daten also alle 16 Sekunden zur Wetterstation.

Froggit: WH3000SE (Y), WH4000SE (I)

Für den Ausfall des Temperatur/Feuchtigkeitssensors oder des Regenmessers bietet Ecowitt ein Reparatur-Set für 15 USD einschließlich Versand an - ausgesprochen günstig !!!


Es enthält alle drei Fühler einschliesslich Gehäuse !! - Benötigtes Werkzeug: ein Schraubendreher (kreuzschlitz oder normal) um zwei Schrauben zu lösen und wieder zu befestigen; ggf. eine kleine Zange zum Herausziehen und Wiedereinstecken des Sensorkabelsteckers.
Das im zweiten Bild sichtbare Kabel bleibt unangetastet. wh65-t-h-rain-sensor-replacement-instruction.pdf

Kombi-Sensor mit Anemometer auf Ultraschall-Basis. Es misst neben der Windstärke und -richtung auch das Licht (SR, UVI) sowie die Temperatur und Luftfeuchte.

Das Sendeintervall beträgt 4,8 Sekunden - der Sensor selbst schickt seine Daten also alle 4,8 Sekunden zur Wetterstation.
Ein BatteryPack ist für diesen Sensor leider nicht verfügbar.

Es gibt aber als Zubehör ein extra Netzteil (12 V) mit 10 oder 20 m Zuleitung, mit dem eine thermostatgesteuerte Heizung versorgt werden kann, die den Betrieb des Ultraschallsensors auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gewährleistet. Ein Kabel mit der Kupplung für die Zuleitung ist aus dem Sensor herausgeführt.

Mit dem seit dem 07.09.2021 verfügbaren Firmware-Update sollen die bekannten Probleme mit seltenen, unnatürlichen Peaks der Windgeschwindigkeit (144kmh) behoben sein:

WS80 firmware upgrade available
During rain time, sometimes abnormal wind speed was detected due to water accumulation influence to the hardware.
We improved the signal qualification process and have the data filtered more precisely for those untable siganl influence.
The new firmware has been tested in Australia and New Zealand during raining time and heavy wind condition, and after about two weeks testing, there is none error wind data detected. So we believe this version solved this problem in a very good way. Please download the tool kit and read the instructon carefully. It needs a PC with windows system as the tool for firmware update is with PC version only. No MAC system tools available at the moment.

Das Firmware-Update-Tool erfordert einen Windows-PC.

Bei Froggit wird der Sensor nicht als Einzelgerät - wohl aber im Bundle mit Wetterstation - angeboten. Womöglich kann Froggit auf Anfrage den Sensor aber auch einzeln verkaufen.

Extra Temperatur/Luftfeuchte-Messer für den Innenbereich. Wobei der in einem passenden Gehäuse natürlich auch außen angebracht werden kann. Jedoch werden die Messwerte dieser Sensoren der Software und den Wetterdiensten als Innensensoren gemeldet. Als Sensor kommt ein SHT30 zum Einsatz.

Der angegebene Temperaturbereich von -10°C bis +60°C bezieht sich auf das verbaute LC-Display - es ist also nur sichergestellt, das in diesem Bereich auch die Daten auf dem Display des Sensors angezeigt werden. Da der Sensor im Außenbereich ohnehin in einem Wetterschutz untergebracht werden sollte, kann auf eine Displayanzeige problemlos verzichtet werden. Die eigentlichen Messwerte werden auch außerhalb des angegebenen Temperaturbereichs übertragen.

Das Sendeintervall beträgt 61 Sekunden - der Sensor selbst schickt seine Daten also alle 61 Sekunden zur Wetterstation.

Dieser Sensor kann auf acht verschiedenen Kanälen senden, die über kleine DIP-Schalter unter der Batterieabdeckung eingestellt werden. Pro Konsole sind acht Extra-Temperatur/Feuchtigkeitssensoren möglich. Der WN30 (s.u.) gehört zur WH31-Familie und zählt bei der Kanalvergabe mit. Der äusserlich erkennbare Unterschied zu einem WH32 Sensor (s.u.) ist das Vorhandensein der DIP-Schalter.

Es gibt vom WH31 eine spezielle Version mit DCF77-Empfänger, die etwa von dnt als DNT000005 Thermo-/Hygrosensor Funk 868MHz angeboten wird. Der darin befindliche DCF77-Empfänger versorgt die RoomLogg PRO mit der richtigen Uhrzeit.
Bei Einsatz als Zusatzsensor für GW1000, GW1100, HP2551C, HP3500 - bei denen die Station die Uhrzeit ja über NTP erhält - werden die DCF-Daten nicht ausgewertet. Ansonsten entsprechen diese Sensoren den „normalen“ WH31 - werden also von den Stationen wie Sensoren ohne DCF77-Empfänger verarbeitet.
Ob die Station - etwa wenn der NTP-Server nicht erreichbar ist - auch die Uhrzeit vom WH31 über DCF77 erhalten kann, ist unwahrscheinlich - aber noch zu prüfen.

Froggit: DP50

Eine verbesserte Version des WH31 mit präziserem Sensor. Hier kommt als Sensor der Sensirion SHT35 zum Einsatz, der eine höhere Genauigkeit vor allem bzgl. der Luftfeuchte aufweist.

Der eigentliche Sensor ist per Kabel (1m) vom Sensorgehäuse abgesetzt. (Bild s.u. WH32-EP) Der WH31-EP gehört wie der WN30 zur WH31-Familie und zählt bei der Kanalvergabe (maximal 8 pro Konsole) mit.

Temperatur/Luftfeuchte-Messer für den Außenbereich. Tatsächlich ist dieser Sensor jedoch nicht ohne Schutzgehäuse außen nutzbar - ihm fehlen jegliche Schutzmechanismen gegen eintretende Feuchtigkeit. Es kann in jeder Wetterstations-Installation (pro Konsole*) genau EINEN WH32/WH32-EP geben (in der Ecowitt-Welt gibt es nur einen als solchen definierten Außensensor).

Die Werte dieses Sensors für Temperatur und Luftfeuchte werden von der Station präferiert; ersetzen also ggf. vorhandene Werte eines Kombi-Sensors.

Der angegebene Temperaturbereich von -10°C bis +60°C bezieht sich auf das verbaute LC-Display - es ist also nur sichergestellt, das in diesem Bereich auch die Daten auf dem Display des Sensors angezeigt werden. Da der Sensor im Außenbereich ohnehin in einem Wetterschutz untergebracht werden sollte, kann auf eine Displayanzeige problemlos verzichtet werden. Die eigentlichen Messwerte werden auch außerhalb des angegebenen Temperaturbereichs übertragen.

Das Sendeintervall beträgt 64 Sekunden - der Sensor selbst schickt seine Daten also alle 64 Sekunden zur Wetterstation.

(*GW1100/GW1000/WH2650/HP2551/HP350x). Die WH2910 (Froggit WH3000SE) und die WH2320E (Froggit WH4000SE) können keinen WH32 empfangen - sie empfangen nur die Signale der WH65/WS69 Aussensensorgruppe.

Froggit: DP40

Bitte nicht mit dem WH32 verwechseln - trotz der Fast-Übereinstimmung des Namens! Der WH32B (das B steht für Barometer) ist der abgesetzte Sensor für Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck zur Konsole HP2551C, HP3500 und WH2650/Froggit WH2600Pro WIFI. Der Sensor sieht äußerlich auf den ersten Blick wie ein WH32 aus - ist aber für den Innenbereich gedacht und kann - im Gegensatz zum WH32 - auch den Luftdruck messen. Er trägt auch die zusätzliche Aufschrift „Pressure Sensor“.

Sollte der Luftdruck vom Sensor fehlerhaft gemessen werden (ich hatte den Fall bei einem WH32B, der 5 hPa zu wenig meldete), kann dies in der Konsole per Offset korrigiert werden. Diese Offset-Korrektur hat jedoch keinen Einfluss auf den am LCD des Sensors angezeigten Luftdruck.

Froggit vertreibt den Sensor zwar auch mit der HP1000SE Pro Konsole, führt den Sensor jedoch nicht als eigenständig kaufbaren Artikel. Vermutlich kann man auf Anfrage jedoch ein Ersatzgerät bestellen.

Die verbesserte Version des WH32 mit dem präziseren Sensirion SHT35 für den Außenbereich. Es kann in jeder Wetterstations-Installation (pro Konsole*) genau EINEN WH32/WH32-EP geben (in der Ecowitt-Welt gibt es nur einen als solchen definierten Außensensor). Im Gegensatz zum „normalen“ WH32 sitzt der Sensor in einer Sonde, die an einem ca. 1 m langen Kabel aus dem Gehäuse herausgeführt wird. (*GW1100/GW1000/WH2650/HP2551/HP350x). Die WH2910 (Froggit WH3000SE) und die WH2320E (Froggit WH4000SE) können keinen WH32 empfangen - sie empfangen nur die Signale der WH65/WS69 Aussensensorgruppe.

Ein Temperatursensor für Flüssigkeiten mit einem abgesetzten, wasserdichten Sensor, der sich die Kanäle mit den WH31/WH31-EP teilt. Das Kabel für den Sensor ist ca. 3m lang - daher kommt offenbar kein I2C-Sensor zum Einsatz sondern ein Thermistor. Der WN30 wird jetzt (30.04.2021) endlich auch von Ecowitt angeboten. Der WN30 entspricht dem DP30 bei Froggit .

Nach eigenen Versuchen liegt die max. gemessene Temperatur bei exakt 60°C - auch bei höherer Temperatur erfolgt die Anzeige/Ausgabe von 60°C. Ecowitt hat dies bestätigt und mit nicht gegebener Genauigkeit oberhalb dieses Wertes argumentiert.

Froggit: DP30

Anemometer für den Betrieb mit Einzelsensoren. Er verfügt zusätzlich über einen Licht- und UV-Sensor. (5-in-1: Wind, Böen, Richtung, Sonnenstrahlung, UV)

Das Sendeintervall beträgt 16,5 Sekunden - der Sensor selbst schickt seine Daten also alle 16,5 Sekunden zur Wetterstation.

Froggit: DP300

Der Regenmesser für den Betrieb mit Einzelsensoren.

Eine Meßlöffel-Leerung entspricht einer Regenmenge von 0,1 mm/m2 (oder Liter/m2). (Im Vergleich entspricht eine Messlöffel-Leerung beim Regenmesser der WH65-Sensorgruppe 0.25 mm/m2.) Die Messung erfolgt also in 0,1-mm-Schritten (WH65: 0,25-mm-Schritte). Das Sendeintervall beträgt 49 Sekunden - der Sensor selbst schickt seine Daten also alle 49 Sekunden zur Wetterstation. Die aktuelle Hardware-Revision kann nicht den Batteriewert senden - somit stellt man eine leere Batterie erst fest, wenn der Sensor keine Daten mehr liefert. Eine zukünftige Hardware-Überarbeitung soll diesen Missstand beheben.

Froggit: DP80

Der Bodenfeuchtesensor meldet die Feuchte im Erdboden mit einem Wert von 0 (trocken) bis 100 (flüssig).

Das Sendeintervall beträgt 72 Sekunden - der Sensor selbst schickt seine Daten also alle 72 Sekunden zur Wetterstation. Allerdings ist dieser Sendeintervall adaptiv - bei einer größeren Änderung innerhalb von kurzer Zeit wird der Sendeintervall auf wenige Sekunden reduziert und nach Einpendeln des Wertes wieder auf den Standard-Intervall gesetzt.

Froggit: DP100

Der Blitzsensor meldet und zählt Blitze in einem Umkreis von ca. 40km und gibt deren ungefähre Entfernung aus.

Das Sendeintervall beträgt 79 Sekunden - der Sensor selbst schickt seine Daten also alle 79 Sekunden zur Wetterstation.

Froggit: DP60

Luftqualitätssensor für den Außenbereich. Er besitzt 2 AA-NIMH-Akkus, die vom integrierten Solarpanel geladen werden. In den Wintermonaten in nordeuropäischen Breiten muss man davon ausgehen, dass der WH41 alle zwei Wochen manuell (über ein USB-Kabel) geladen werden muss. Die Sonne reicht dann nicht aus, um die Akkus zu laden.

Das Sendeintervall beträgt 10 Minuten - der Sensor selbst schickt seine Daten also nur alle 10 Minuten zur Wetterstation.

Froggit: DP200

Luftqualitätssensor für den Innenbereich.

Verhält sich im Prinzip wie der WH41 (Aussenbereich). Besitzt aber kein Solarpanel.

Verbesserter 5-in-1 Luftqualitätssensor für den Innenbereich. Sieht äusserlich einem WH43 sehr ähnlich (gleiches Gehäuse), vereint aber 5 Sensoren. Neben PM2.5 werden auch PM10, die Temperatur, Luftfeuchte sowie die CO2-Belastung gemessen. Zwar können 2 AA-Batterien eingelegt werden - es empfiehlt sich aber der Betrieb an einem USB-Netzteil (eine entsprechende USB2-Micro-Buchse ist vorhanden). Im Batteriebetrieb sind die Batterien - trotz deutlich reduzierter Sende-Häufigkeit sehr schnell leer.

Das Sendeintervall beträgt bei externer Stromversorgung 60 Sekunden - der Sensor selbst schickt seine Daten also alle 60 Sekunden zur Wetterstation. Wird der WH45 mit Batterien betrieben erfolgt nur alle 10 Minuten eine Messung und Sendung zur Wetterstation.

Als CO2-Sensor ist ein Sensirion SCD30 und als PM-Sensor der Sensirion SPS30 verbaut.

Froggit: DP250

Ein Wassermelder. Betrieben mit 2 AAA-Batterien meldet dieser Sensor zuverlässig auftretende Pfützen - sowohl akustisch per Beeper als auch mit entsprechenden Hinweisen auf Konsole oder beim (unterstützenden) Wetter-Dienst. Bei Ecowitt kann man sich per Mail benachrichtigen lassen.

Das Sendeintervall beträgt 60 Sekunden - der Sensor selbst schickt seine Daten also alle 60 Sekunden zur Wetterstation.

Froggit: DP70

Dabei handelt es sich um einen Temperatursensor für Flüssigkeiten (WN34L) sowie für den Boden (WN34S).

Der WN34S ist ein Bodentemperatursensor, bei dem der eigentliche Sensor (NTC) in einem Metallrohr steckt, das bis zu 30cm tief in den Boden gesteckt werden kann. Das Rohr hat einen Durchmesser von 10mm.
Die Stromversorgung erfolgt ueber eine AA-Batterie (bei der ich wie ueblich bei den Aussensensoren eine Lithium-Batterie empfehle). Die Batterie fehlt im Lieferumfang - eine Schelle sowie weiteres Anbaumaterial sind jedoch dabei. Eine deutsche Anleitung ist nicht enthalten - genaugenommen gab es trotz Ankuendigung auf der ausserordentlich schoenen Verpackung gar keine Anleitung. Das wird sich bis zum Marktstart in Deutschland sicher noch aendern.

Auf dem Display laesst sich die aktuelle Temperatur ablesen - bei den 868MHz-Modellen sogar in °C. Die Sendeeinheit ist identisch zum WN34L - somit teilt sich dieser Sensor die 8 verfuegbaren Kanaele mit den WN34L und der Ausgabekey (tf_chN) und der Uebertragungsintervall sind identisch: 77 Sekunden. Die Batteriewerte werden als tf_battN in Volt uebertragen.

Eine Silikondichtung im Batteriefach laesst diesen Sensor erstmals tatsaechlich wasserdicht erscheinen (angegeben ist IP65) - Langzeiterfahrungen fehlen jedoch noch. Der Messbereich ist mit -40 - 60°C angegeben - der Einsatz in unseren Breiten sollte also gesichert sein. Die Montage des Rohrs sowie das Alu(?)-Rohr selbst sind ueberraschend stabil geloest - ich konnte den Sensor tatsaechlich in den Boden eindruecken.





Der WN34L misst die Temperatur in Fluessigkeiten, kann wohl aber auch fuer die Messung in der Luft genutzt werden. Der eigentliche Sensor (NTC) haengt an einem ca. 3m langen Kabel.
Eine deutsche Anleitung ist nicht enthalten - genaugenommen gab es trotz Ankuendigung auf der ausserordentlich schoenen Verpackung gar keine Anleitung. Schelle und Anbaumaterial sind dabei, nicht aber die AA-Batterie, die zum Betrieb noetig ist. Bei Einsatz im Aussenbereich und bei erwartbaren tiefen Temperaturen empfehle ich - bei allen Aussensensoren - den Einsatz einer Lithium-Batterie.

Eine Silikondichtung im Batteriefach laesst diesen Sensor erstmals tatsaechlich wasserdicht erscheinen. Angegeben ist eine Witterungsbestaendigkeit gemaess IP65. Beim WN30 musste man ja extra noch ein witterungsbestaendiges Gehaeuse nutzen.

Am Display laesst sich die aktuelle Temperatur in °C ablesen; uebertragen wird der Temperaturwert als tf_chN (N = 1..8) alle 77 Sekunden. Die Batteriewerte werden als tf_battN in Volt uebertragen.

Hier misst dieser Sensor die Temperatur im Pool - parallel zum WN30. Die bisherigen Messwerte passen +-0,3°C ueberein und entsprechen den erwartbaren Genauigkeiten (die aber nicht spezifiziert sind). Vermutlich gibt es auch bei diesem Sensor ein cutoff bei 60°C womit man den Sensor nicht fuer die Messung eines Wasserkessels oder der Sauna nutzen kann. Fuer die erwartbaren Temperaturen im Pool scheint der Sensor jedoch durchaus geeignet zu sein. Leider ist die Pool-Saison nun ja schon wieder vorbei, so das ich da bisher keine laengeren Erfahrungswerte habe.

Bei Froggit ist der WN34 aktuell noch nicht gelistet.

Dabei handelt es sich um einen Blattfeuchtesensor für 8 Kanäle.
Der Blattfeuchtesensor WN35 ist wie ein künstliches Blatt und misst die Feuchte (in Prozent) als Resultat von Niederschlag/Betauung.
Es sind bis zu 8 (!) Blattfeuchtesensoren möglich - jeder arbeitet in einem eigenen Kanal. Die Stromversorgung erfolgt über eine AA-Batterie.
Das Sendeintervall beträgt 79,5 Sekunden.

Auch dieser Sensor ist noch nicht bei Froggit verfügbar.

noch nicht erhältlich - Markteinführung steht jedoch unmittelbar bevor - Einführung kann sich offenbar um Monate verzögern (26.02.2021)

Kein Sensor sondern eine Webcam, die in einem definierbaren Intervall ein Foto macht und dieses an Ecowitt.net sendet, das aus den Einzelfotos dann einen Film generiert.

Die Kalibrierung des UVI ist eigentlich recht leicht zu bewerkstelligen. Hauptproblem ist, eine geeignete Referenz zu finden. Und im Winter ist es natürlich etwas schwerer, überhaupt einen verwertbaren Referenzwert zu finden, da der UVI in dieser Jahreszeit kaum mal über 1 geht.

Als Referenz dienen könnte beispielsweise die UVI-Seite von Wetter Online oder die des DWD. Da kann man halbwegs erkennen, ob der eigene gemessene Wert der Realität entspricht. Auch mit dem Stationsvergleich von Awekas kann man den Wert seiner eigenen Station mit den Stationen im Umkreis vergleichen. Das hat den Vorteil, dass es dort auch Nachkommastellen gibt. Aber eben auch den Nachteil, dass die Nachbarstationen womöglich selbst nicht gut kalibriert sind.

Im Auslieferungszustand liefern die Fine Offset-Stationen erfahrungsgemäß einen deutlich zu hohen UVI aus. Die Kalibrierung erfolgt über einen Faktor - ist also der eigene UVI-Wert größer als der Referenzwert, muss man einen Faktor von < 1 eintragen. Liegt der eigene Wert unterhalb des Referenzwertes sollte ein Faktor größer als 1 eingetragen werden. Die Formel zur Berechnung des Kalibrierfaktors ist leicht:

Kalibrierfaktor = 1*(Referenz/eigener UVI)

Beispiel: eigener UVI: 3 Referenz-UVI: 1

somit Kalibrierfaktor = 1*(1/3) = 0,333333333

Diesen Kalibrierfaktor muss man nun in die Station eintragen.

Beim DP1500/GW1000 kann man den UVI-Wert über das Kalibriermenü von WS View einstellen:

  1. aus Device-List die zu konfigurierende Station auswählen
  2. rechts oben auf More, dann Calibration auswählen
  3. bei UV Gain den Kalibrierfaktor eintragen (bei mir 0.76)
  4. Save

Bei der HP2551C-Konsole (also auch bei der Froggit HP1000SE Pro) gelangt man über das dreimalige Drücken der Taste mit dem Zahnrad-Symbol in das Kalibriermenü. Aber Achtung! Das Symbol liegt nicht immer auf der gleichen Taste! Also erst die 8. Taste ganz rechts einmal und dann zweimal die 7. Taste drücken. Dort findet sich unter „Justierung UV“ das Feld, wo man den errechneten Kalibrierfaktor einstellen muss.

Eine Fine Offset-Station Station zeigt/überträgt zwei unterschiedliche Luftdruckwerte:

absoluter Luftdruck (baromabsin)
relativer Luftdruck (baromrelin)

Beide Werte sind im Auslieferungszustand der Wetterstation identisch.

Über die Konsole oder WS View lassen sich diese Werte kalibrieren/anpassen, also mit einem positiven oder negativen Offset versehen.

Man muss im Hobby-Bereich keine große Wissenschaft daraus machen. Man kann voraussetzen, dass der von der Station gemessene absolute Luftdruck korrekt ist und einfach die Höhe über NN des Barometerstandorts nehmen und durch 8 teilen. Sollte der Standort höher als 880m über NN liegen ist stattdessen durch 11 zu teilen. Woher kennt man seine Höhe über NN? Als Näherungswert kann man einen Onlinedienst wie https://www.freemaptools.com/elevation-finder.htm nutzen.

Das Ergebnis ist der Offset, den man als Korrekturwert für den rel. Luftdruck in der Station einträgt. Sobald diese Einstellung vorgenommen wurde, liefern die Werte für den abs. und den rel. Luftdruck unterschiedliche Werte. Der absolute Luftdruck zeigt den tatsächlichen Luftdruck an der tatsächlichen Position des Barometers an und der rel. Luftdruck den auf Meereshöhe bezogenen Luftdruck (daher relativ). Dies geschieht einfach nur, um den Luftdruck zwischen verschiedenen Stationen besser vergleichbar zu machen.

Man kann dies natürlich auch wissenschaftlicher angehen …

Wenn man davon ausgeht, dass der angezeigte absolute Luftdruck nicht korrekt ist, gilt es zuerst diesen anzupassen. Man sucht sich also eine passende Referenz und vergleicht diese mit dem eigenen absoluten Luftdruck. Die Differenz trägt man dann als Offset für den absoluten Luftdruck ein.

Referenzluftdruck - Stationsluftdruck = Offset

Mit diesem korrigierten absoluten Luftdruck, der nur zum Ausgleich von Messtoleranzen des Sensors dient, kann man dann den Offset für den rel. Luftdruck berechnen (lassen).

Auf der Seite https://keisan.casio.com/exec/system/1224575267 (alternativ auch auf der deutschsprachigen Seite https://rechneronline.de/barometer/) gibt man dazu

  1. im Feld Altitude h die Höhe des Barometerstandortes über NN an (Höhe)
  2. im Feld Atmospheric pressure P den abs. Luftdruck der Station an (Barometeranzeige)
  3. trägt im Feld Temperature T die Außentemperatur ein (Temperatur)

Nach Druck auf den Button Exec (Ausrechnen) findet sich im Feld Sea-level pressure P0 (Entsprechender Luftdruck auf Meereshöhe) dann der Luftdruck relativ zur Meereshöhe.

  • 4. Schließlich rechnet man noch den Wert aus

Feld Sea-level pressure P0 (Entsprechender Luftdruck auf Meereshöhe) - Feld Atmospheric pressure P (Barometeranzeige)

und erhält als Ergebnis den Offset, den man Offset für den rel. Luftdruck in der Wetterstation einträgt. Dieser Offset kann positiv aber auch negativ sein - er muss mit (vorhandenem) Vorzeichen eingegeben werden.

Zum Vergleich: Bei einer angenommenen Höhe des Barometers von 50m über NN und einem abs. Luftdruck von 1000hPa ergeben sich bei den verschiedenen Messmethoden:

6,25 bei der Milchmädchenrechnung mit Höhe/8 –> 1006,25 rel Luftdruck 6.23 bei Eingabe von 2 Grad als Außentemperatur –> 1006,23 rel Luftdruck 5.94 bei Eingabe von 15 Grad als Außentemperatur –> 1005,94 rel Luftdruck 5.84 bei Eingabe von 20 Grad als Außentemperatur –> 1005,84 rel Luftdruck

Die Unterschiede sind also gering. Die Unterschiede werden jedoch größer, wenn die angegebene Höhe nicht korrekt ist. Zwar kommt es auch hier nicht unbedingt auf den Zentimeter an. Aber eine um 10m falsche Angabe verfälscht den Wert dann schon um 1,2hPa.

Aber Achtung! Wenn nachweislich bereits der absolute Luftdruck falsch ist (das habe ich hier mit einer HP2551C bzw. deren T/H/P-Sensor W32B erlebt) sollte auf jeden Fall zuerst der absolute Druck per Kalibrierung korrigiert werden, bevon man von diesem ausgehend dann den rel. Luftdruck kalibriert.

BTW: Wenn man schon im Kalibriermenü ist: Zumindest den UV-Wert (UV Gain) sollte man beim WH65 unbedingt anpassen. Der zeigt sonst utopische UV-Level an. Bei mir ist dort ein Faktor 0.76 eingetragen.

Mit den Firmware-Updates wird die Verarbeitung neuer Sensoren ermöglicht sowie etwaige Fehler behoben oder Funktionen erweitert. Firmware-Updates sind somit durchaus empfehlenswert (wenn man auch nicht unbedingt der Erste sein muss). Ecowitt denkt inzwischen jedoch über den Einsatz einer (externen) Beta-Gruppe zum Testen neuer Firmware-Versionen nach.
Leider ist das Einspielen neuer Firmware-Versionen nicht einheitlich gelöst und abhängig vom jeweiligen Modell.
Unterschieden wird grundsätzlich in Geräte-Firmware und in WIFI-Firmware.

GW1000, GW1100 und WH2650 haben nur eine kombinierte Firmware, die sich vom Nutzer auch updaten lässt. Dabei ist der Updatevorgang beim GW1100 leider anders gelöst als bei den älteren Geräten. Während bei GW1000 und WH2650 diese Firmware über eine App (verfügbar für Android sowie iOS) gesucht und installiert werden kann, erfolgt die Suche sowie das eigentliche Update beim GW1100 über die Weboberfläche des Geräts.
Allerdings gehe ich davon aus, das in naher Zukunft ein Update des GW1100 auch über die App möglich werden wird.

Grundvoraussetzung für alle diese Apps ist, dass das Mobilgerät (Tablet/Smartphone) mit dem gleichen Netzwerk verbunden ist wie die Wetterstation.
Ggf. muss am Router noch ein Häkchen bei „Die unten angezeigten aktiven WLAN-Geräte dürfen untereinander kommunizieren“ gemacht werden (bei der Fritzbox unter WLAN/Sicherheit).

HP2551C sowie HP3501 haben zwei getrennte Firmwares, die auf unterschiedlichen Wegen aktualisiert werden.
Die WIFI-Firmware lässt sich wie bei GW1000 oder WH2650 über die App aktualisieren.
Die Geräte-Firmware user.bin oder auch factory.bin muss per microSD-Karte (SDHC, max. 32GB, FAT32) eingespielt werden. Dazu ist diese Datei per SD-Kartenleser in das Wurzelverzeichnis der microSD-Karte zu kopieren und die Karte wieder in die Stationskonsole zu stecken. Diese erkennt automatisch das Vorhandensein einer user.bin (factory.bin) Datei und spielt diese von der SD-Karte ein und löscht danach die Datei auf der SD-Karte (Achtung! Die factory.bin wird NICHT automatisch gelöscht und muss vom Nutzer ggf. selbst gelöscht werden!). Danach startet das Gerät neu.
Zu finden ist die jeweils aktuelle Geräte-Firmware immer bei Ecowitt, auf der MANUAL & SOFTWARE-Seite zur jeweiligen Station.

Die WH2910 und WH2320/WS2320 haben zwar auch zwei unterschiedliche Firmware-Versionen, jedoch lässt sich die Geräte-Firmware NICHT updaten - sie ist vorgegeben durch den Hersteller. Die WIFI-Firmware lässt sich jedoch über die App aktualisieren.

Auch zur WN1900 fehlen mir aktuell noch Erfahrungswerte. Ich gehe jedoch davon aus, das es ein ähnliches Procedere wie beim GW1100 gibt - also Update der Firmware über eine Web-Oberfläche. Sollte ich falschliegen wird wohl stattdessen die Aktualisierung über die App möglich sein. Sobald ich die Station zum Test da habe, werde ich das hier ggf. richtigstellen.

Als App zur Suche und zum Einspielen eines Updates gibt es verschiedene Alternativen:

WS View
WSView Plus
WS Tool (veraltet)

Ich nutze noch immer die erste Version. Obwohl die zweite App die neuere ist und wohl den gleichen Funktionsumfang hat. Vermutlich wird WSView Plus die App WS View in Zukunft ersetzen.
WS View plus hat im Gegensatz zur einfachen WS View App einen hellen Hintergrund und ist (m.E.) etwas übersichtlicher organisiert.

Es lohnt sich, hin und wieder diese App zu starten um nachzusehen, ob ein Update für die jeweilige Station angeboten wird.

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  • Zuletzt geändert: 2021/10/22 10:12
  • von olicat