WS69 im Winter

Für Geräte von froggit
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asutor
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WS69 im Winter

#1

Beitrag von asutor »

Braucht es besondere Vorkehrungen, um eine WS69 heil und funktionierend durch den Winter zu bringen?
Wetterstationen: Netatmo, Ecowitt
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olicat
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Re: WS69 im Winter

#2

Beitrag von olicat »

Hi!

Ich habe meinen WH65 ohne jegliche Sonderbehandlung bisher durch 3 Brandenburgische Winter gebracht.
Bei den Außensensoren lege ich Wert auf Lithium-Batterien - aber sonst gibt es keine speziellen Wintervorbereitungen.

Bei Schnee empfiehlt sich, diesen von Solarpanel, Regenbecher und Wind-Mechanik zu entfernen. Das ist sicherlich hilfreich hinsichtlich Werte und Batterielaufzeit.

Oliver
fankyy
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Re: WS69 im Winter

#3

Beitrag von fankyy »

olicat hat geschrieben: 18 Aug 2022, 16:45 Ich habe meinen WH65 ohne jegliche Sonderbehandlung bisher durch 3 Brandenburgische Winter gebracht.
Bei den Außensensoren lege ich Wert auf Lithium-Batterien - aber sonst gibt es keine speziellen Wintervorbereitungen.

Bei Schnee empfiehlt sich, diesen von Solarpanel, Regenbecher und Wind-Mechanik zu entfernen. Das ist sicherlich hilfreich hinsichtlich Werte und Batterielaufzeit.
Hi oli!

Wie lange halten die Lithium Batterien in der WH65? Und wie verhält sich das, sofern du Erfahrungen hast, bei den anderen aktuellen Ecowitt Sensor-Arrays mit Anemometer, also:

- WS68
- WS80
- WS90

Auf einem 6m+ Mast montiert, wird es etwas schwieriger, diese jeweils vom Schnee zu befreien, besonders wenn sich diese in einer Bergregion mit häufig Schnee im Winter, befinden. (Ich weiss, die WS80/90 könnten beheizt werden, für den autarken Betrieb weiss ich aber nicht, ob es passende Solarpanels/Spannungswandler/Batterien dafür gibt? Ideen?)

Kann Schnee bei der WS80/90 zu Wind-Spikes führen? Ich hatte bereits eine 117 km/h Böe bei absolutem Schönwetter, trotz aktueller Sensor-Firmware.. bin auch gespannt, wie sich die Arrays im Winter halten werden

fankyy
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olicat
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Re: WS69 im Winter

#4

Beitrag von olicat »

Moin,
Wie lange halten die Lithium Batterien in der WH65? Und wie verhält sich das, sofern du Erfahrungen hast, bei den anderen aktuellen Ecowitt Sensor-Arrays mit Anemometer
mein WH65 hat zuletzt am 08.08.2020 neue Lithium-Batterien erhalten. Die halten nun also schon mehr als 2 Jahre.
Ich hatte zuerst einen defekten WH65 von Froggit (wurde getauscht) - bei dem waren die Alkali-Batterien nach einem Monat und Lithium-Batterien jeweils nach ca. 50 Tagen leer.
Da funktionierte offenbar der Superkondensator und/oder das Solarpanel nicht. Nach dem Austausch ist der WH65 absolut unauffaellig.
Mein WS90 ist seit 09.04.2022 mit Lithium-Batterien versorgt und zeigt keinerlei Anzeichen eines Verbrauchs.
Die Batterien werden ja auch nur im Notfall genutzt - das Solarpanel zusammen mit dem Superkondensator machen die "normale" Arbeit.
Ich weiss, die WS80/90 könnten beheizt werden, für den autarken Betrieb weiss ich aber nicht, ob es passende Solarpanels/Spannungswandler/Batterien dafür gibt?
Eine fertige Loesung von Ecowitt selbst gibt es dafuer derzeit nicht.
Man koennte ja mal einen Versuch mit einer Autobatterie wagen ...
;-)
Kann Schnee bei der WS80/90 zu Wind-Spikes führen? Ich hatte bereits eine 117 km/h Böe bei absolutem Schönwetter, trotz aktueller Sensor-Firmware..
Beim WS80 oder beim WS90?
Beim WS80 gab es schon verschiedentlich Meldungen ueber Spikes, die aber mit steigender Firmware-Version abnahmen (also die Meldungen). Dabei wurde jedoch meist (immer?) ein Wert von 144kmh gemeldet.
Diese Spikes erfolgten bei Feuchtigkeit/Regen und nicht einfach so bei schoenem Wetter.

Vom WS90 habe ich das noch nicht gelesen oder selbst bemerkt.

Oliver
fankyy
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Re: WS69 im Winter

#5

Beitrag von fankyy »

olicat hat geschrieben: 23 Aug 2022, 05:29 mein WH65 hat zuletzt am 08.08.2020 neue Lithium-Batterien erhalten. Die halten nun also schon mehr als 2 Jahre.
Ich hatte zuerst einen defekten WH65 von Froggit (wurde getauscht) - bei dem waren die Alkali-Batterien nach einem Monat und Lithium-Batterien jeweils nach ca. 50 Tagen leer.
Da funktionierte offenbar der Superkondensator und/oder das Solarpanel nicht. Nach dem Austausch ist der WH65 absolut unauffaellig.
Mein WS90 ist seit 09.04.2022 mit Lithium-Batterien versorgt und zeigt keinerlei Anzeichen eines Verbrauchs.
Die Batterien werden ja auch nur im Notfall genutzt - das Solarpanel zusammen mit dem Superkondensator machen die "normale" Arbeit.
Das klingt immerhin schon mal gut, somit sollte man darauf achten, dass im Winter nicht länger als 50 Tage am Stück Schnee auf dem Solarpanel liegt :) Bei den WS80/90 Modellen ev. besser, da grösseres Solarpanel?
Man koennte ja mal einen Versuch mit einer Autobatterie wagen ...
;-)
Stimmt :mrgreen: Aber welchen connector brauchts dafür? Und wie hoch ist der Verbrauch, bzw. schaltet die Heizung automatisch ein/aus?
Beim WS80 oder beim WS90?
Beim WS80 gab es schon verschiedentlich Meldungen ueber Spikes, die aber mit steigender Firmware-Version abnahmen (also die Meldungen). Dabei wurde jedoch meist (immer?) ein Wert von 144kmh gemeldet.
Diese Spikes erfolgten bei Feuchtigkeit/Regen und nicht einfach so bei schoenem Wetter.
Ev. schaffte es ein Insekt unter das Gitter, jedenfalls war das ziemlich klar ein Messfehler: Mittelwind 4.4, Böe 117.. Zum Vergleich die Davis VP2 mit nicht mehr als ca. 40 km/h am 4.8. (Monatsansicht:
4.8.2022 WS80
4.8.2022 WS80
ws80_wsse1.jpg (47.47 KiB) 212 mal betrachtet
4.8.2022 VP2
4.8.2022 VP2
vp2_wsse1.jpg (97.19 KiB) 212 mal betrachtet
Zuletzt geändert von fankyy am 23 Aug 2022, 21:41, insgesamt 1-mal geändert.
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olicat
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Re: WS69 im Winter

#6

Beitrag von olicat »

Hi!
Bei den WS80/90 Modellen ev. besser, da grösseres Solarpanel?
Das glaube ich nicht. Vielmehr wird die Windmessung aufgrund der Ultraschallmessung eher mehr Strom benoetigen als der herkoemmliche Windsensor.
Dieser Mehrbedarf wird vermutlich durch das groessere Solarpanel gedeckt.
Das ist aber nur eine Vermutung meinerseits.
Aber welchen connector brauchts dafür?
Eine Bezugsquelle fuer den Stecker habe ich nicht. Gyvate hat aber zumindest die technische Zeichung dafuer organisieren koennen.
Damit sollten sich die Abmessungen klaeren lassen.

Siehe hier
Und wie hoch ist der Verbrauch, bzw. schaltet die Heizung automatisch ein/aus?
Der WS90 schaltet selbst ein und aus.
Beim WS80 ist es abhaengig von der Hardware-Revision. Diese ist aber leider aeusserlich kaum erkennbar. Und erst recht nicht anhand der Artikelbezeichnung.
Mein Originalnetzteil zum WS90 bringt 12V/1A. Mehr wird die Heizung also nicht benoetigen. Gemessen habe ich aber noch nicht.

Oliver
fankyy
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Re: WS69 im Winter

#7

Beitrag von fankyy »

olicat hat geschrieben: 23 Aug 2022, 21:13 Das glaube ich nicht. Vielmehr wird die Windmessung aufgrund der Ultraschallmessung eher mehr Strom benoetigen als der herkoemmliche Windsensor.
Dieser Mehrbedarf wird vermutlich durch das groessere Solarpanel gedeckt.
Das ist aber nur eine Vermutung meinerseits.
Ok das macht Sinn, gehe auch davon aus.
Eine Bezugsquelle fuer den Stecker habe ich nicht. Gyvate hat aber zumindest die technische Zeichung dafuer organisieren koennen.
Damit sollten sich die Abmessungen klaeren lassen.
Siehe hier
Danke für den TIpp! Also scheints ein proprietärer Stecker zu sein :?
Der WS90 schaltet selbst ein und aus.
Beim WS80 ist es abhaengig von der Hardware-Revision. Diese ist aber leider aeusserlich kaum erkennbar. Und erst recht nicht anhand der Artikelbezeichnung.
Mein Originalnetzteil zum WS90 bringt 12V/1A. Mehr wird die Heizung also nicht benoetigen. Gemessen habe ich aber noch nicht.
Also worst case 288 Wh pro Tag, naja, könnte mit genug grossem Solarpanel klappen, ansonsten (bzw. ohne solar) wäre so ne normal günstige 60Ah Autobatterie wohl nach etwa 3 Tagen leer.
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