Wetterhütte, Fragen zu Konzept

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Tex
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Re: Wetterhütte, Fragen zu Konzept

#11

Beitrag von Tex »

Moin Lutz,
das entspricht auch so ungefähr meinen damaligen Testergebnissen. :thumbup:
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Wetterfrosch
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Re: Wetterhütte, Fragen zu Konzept

#12

Beitrag von Wetterfrosch »

also bei mir führte der von unten blasende Lüfter zu keiner messbaren Erwärmung, liegt aber ggf. auch daran, dass ich den Lüfter frei im Strahlenschutz verbaut habe, d.h. ohne Rohr, somit kann die Luft sehr gut durch die Lammellen des Strahlenschutzes zirkulieren sodass die geringe Abwärme des gedrosselten Lüfters sich sofort mit der Außenluft vermischt und somit zu keiner messbaren Erwärmung führt.
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Tex
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Re: Wetterhütte, Fragen zu Konzept

#13

Beitrag von Tex »

@ Frank
Das nennt man bauartbedingte Unterschiede. :mrgreen:
LSchenk
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Re: Wetterhütte, Fragen zu Konzept

#14

Beitrag von LSchenk »

Hallo Zusanmmen,
endlich ist es volbracht, die Klimahütte ist im Garten komplett montiert.

Vorher am provisorischen Standort, montiertes Gestellt dahinter:
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Auf Gestell montiert:
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Schutz gegen Untermieter:
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Von der Technik her habe ich es so wie schon beschrieben ausgeführt.
Seit 09.11. stand die Hütte am provisorischen Platz und hat seit dem problemlos funtioniert.
Die Batteriespannung ist nie unter den kritischen Wert abgesunken, um Tiefentladung zu vermeiden.
Selbst an solch trüben Tagen wie gestern und heute wird immer etwas geladen. Jedenfalls lt. Ladeanzeige des Solarreglers. Mal schauen wie es sich dann in den noch trüberen nächsten 4-8 Wochen entwickelt.
Das Solarpanel ist winter-optimiert mit ca. 70° Elevation montiert.

Der Sensorkopf des WH32 sitzt ziemlich genau auf 2m, allerdings wird die Luft ja von unten eingesogen, dort ist die Unterkante der Hütte auf 1,9m. Denke mal, das sollte zu verschmerzen sein.

Der Anstrich besteht aus Holzschutz-Grundierung, ein Anstrich mit Vorstreichfarbe weis, und ein Deckanstrich weis hochglänzend. Alle Einzelteile wurden separat lackiert und dann verschraubt. Eine sehr zeitraubende Angelegenheit, da immer 24 h Trockenzeit, also schon mal 2 Tage pro Anstrich für Vorder- und Rückseiten. Aus Platzgründen konnte ich auch nicht alles zeitgleich lackieren, so dass es ca 14 Tage gedauert hat, bis ich alles soweit hatte.

Nun hoffe ich auf ein langes Stationsleben.

LG, Lutz
Zuletzt geändert von LSchenk am 21 Nov 2021, 23:03, insgesamt 1-mal geändert.
LSchenk
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Re: Wetterhütte, Fragen zu Konzept

#15

Beitrag von LSchenk »

Noch ein Nachtrag zum Detail-Konzept des Innendaches und den Trägern des Außendaches.
Das Außendach ist im Hintergrund zu sehen.

DIe Lüftungs-Bohrungen im Innendach und den Außendach-Trägern sind jeweils D=25 mm, mit gefrästen Abrundungen R=6mm.
IMGP9848_800.jpg
IMGP9848_800.jpg (144.76 KiB) 198 mal betrachtet
Der Regenschutz sollte mit ca. 10 cm Überstand ringsherum ausreichend sein.
marco005
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Re: Wetterhütte, Fragen zu Konzept

#16

Beitrag von marco005 »

Hallo Lutz,

tolle Hütte hast Du da gebaut! :thumbup:

Hattest Du einen Bauplan dafür oder hast Du das "by the way" so konstruiert?
Ich hatte irgendwo mal eine Anleitung zum Bau einer DWD Hütte, finde diese aber nicht mehr...

Gruß

Marco
LSchenk
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Re: Wetterhütte, Fragen zu Konzept

#17

Beitrag von LSchenk »

Hallo Marco,
vielen Dank fürs Kompliment!
Ich habe mir diverse Wetterhüttenkonstruktionen vorher angesehen, u.A. auch die vom DWD, siehe hier:
http://www.met.fu-berlin.de/~stefan/huette.html

Falls die URL irgendwann vielleicht mal nicht mehr gehen sollte, dann nach "Wetterhütte Wegener" suchen.

Letztendlich habe ich die Hütte dann selbst konstruiert, eigentlich in Abhängigkeit von dem was ich an Material halbwegs günstig aktuell bekommen konnte und zum Teil auch selbst hatte. Die Lamellenwände sind aus dem Baumarkt, 395mm breit, knapp 22mm dick und gibt es in verschiedenen Längen. Weiß ja auch noch nicht ob die sich die Hütte mit dem schrägen Innendach bewähren wird. Ist ja schon auch etwas ungewöhnlich, habe ich so jedenfalls noch nirgends gesehen.

Die DWD-Hütte war mir einfach zu groß, da ich keine analogen Messgeräte verwenden will. Ein Traggestell mit nur einem Zentral-Pfosten wie bei Anderen gesehen, wollte ich nicht, da nix rumwackeln soll. Die Pfosten sind schon etwas sehr massiv (70x70 mm), aber habe auf die Schnelle und in der Nähe nichts Anderes bekommen. Meine Eile daher, da ich gern bis Jahresende alles soweit haben möchte, damit ich zum Ende des Jahres den Normalbetrieb aufnehmen kann.

Mal schauen, vielleicht werde ich den WS80-Sensor noch an die Dachfirst bringen, da ich einen höheren Mast mit den entsprechenden Abspannungen sehr ungern im Garten haben möchte. Das aber dieses Jahr definitiv nicht mehr.
Auch für den Regenmesser ist noch ein endgültiger Platz zu finden. (Könnte ja vielleicht oben auf's Hüttendach?)

Ansonsten bin ich auch gelernter Handwerker und war schon immer gern kreativ, besonders auch im Holzbau.
Sehr hilfreich hierbei war, gerade auch wegen den Schrägen und der um beidseits 5° nach innen geneigten Pfosten, der Einsatz einer CAD-Software (Sketchup Make 2017) die ich letztes Jahr noch frei im Web ergattern konnte. (Ob das jetzt noch geht weiß ich nicht) Diese ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig in der Bedienung und der dahinter steckenden Logik, aber so langsam komme ich damit ganz gut zurecht. Sowas zu kaufen wäre mir aber für meinen nicht-gewerblichen Einsatz einfach zu teuer.

Eine eigene kleine Werkstatt mit Allem was man zum Sägen, Fräsen und Bohren braucht hilft natürlich auch ungemein ;-)

Mal schauen wie es weiter geht, werde dann gern immer mal wieder berichten.

LG, Lutz
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